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Warum sollte ich einen MetallDetektor besitzen ?
Wo kann ich denn etwas finden ?
Funktion eines modernen Metalldetektors:
Der Detektor besteht im wesentlichen aus drei Teilen - dem Elektronikgehäuse - dem Gestänge und der Suchspule.
Die Suchspule ist eine starke wasserdichte und hohle Kunststoffspule, in der eine oder mehrere Spulen eingegossen sind. Die Spulen sind durch ein Kabel mit der Elektronik des Metalldetektors verbunden.
Eine Spule besteht aus einer großen Anzahl von präzise gefertigten Kupferwicklungen. Die dünnen Kupferdrähte sind mit einem Trennmittel abgeschirmt, so dass sie sich nicht berühren können. Wenn den Spulen Energie durch die Batterien zugeführt wird, erzeugt die Senderspule ein elektromagnetisches Feld, welches mit der Empfangsspule im Gleichgewicht bleibt, solange kein Metall in ihren Bereich kommt. In diesem Gleichgewichtszustand gibt der Detektor, abhängig vom Detektionssystem, entweder keinen Ton oder nur einen noch gerade hörbaren Basiston (Treshold) ab. Wenn die Empfangsspule Metall wahrnimmt, wird das Gleichgewicht gestört. Der Detektor gibt dies durch ein Tonsignal und evtl. durch eine visuelle Anzeige auf dem Display wieder.
Es gibt verschiedene Grössen von Suchspulen - Viele Hersteller statten ihre Top-Modelle serienmässig mit großen Suchspulen aus. Natürlich orten größere Suchspulen tiefer als kleine. Eine Spule mit einem Durchmesser von 28 cm oder 30 cm ortet z.B. ca. 20 % tiefer als eine Spule von 20 cm. Nun, dann sollte die Wahl einfach sein, aber dem ist nicht so. Wenn der Boden viel Eisen, Abfall und Minerale enthält, ist der Gebrauch einer großen Suchspule eher nachteilig. Denn die Chance erhöht sich, dass man gleichzeitig ein Stück Eisen und eine Münze unter die Spule bekommt. Das Eisen wird nicht angezeigt. Leider aber auch die Münze oder ein anderer Gegenstand den man gerne gefunden hätte. Dieses nennt man 'Camouflage' - Überlagerungseffekt. Der Detektor erkennt nur das näher an der Oberfläche liegende Metallobjekt und nicht das darunter liegende - Es hilft nur das Abtragen der obersten Schicht und Weitersuchen. Hier ist es oft besser, mit einer normalen Suchspulengrösse und auch mit wenig Metallausblendung zu suchen. Verwenden Sie grosse Suchspulen bei relativ sauberen Böden ohne viel Eisen oder anderem Abfall wie z.B. Zigaretten-Alupapier oder Kronenkorken. Verwenden Sie kleine Suchspulen bei starker Verunreinigung mit Eisen und anderem Abfall.
Grundsätzlich ist für den Anfang die Standard-Suchspule die beste Lösung. Nach etwas Erfahrung mit dem Detektor und seinen Eigenheiten wird man allerdings für viele Suchvorhaben eine grosse Suchspule einsetzen wollen. Oft empfiehlt es sich auch, das schon abgesuchte Gelände nicht nur von einer anderen Seite abzusuchen, sondern auch noch zusätzlich mit einer grösseren Spule. Suchspulen mit einem Durchmesser von unter 12 cm erreichen ca. 25 % weniger Tiefe als große Spulen. Sie sind jedoch sehr gut geeignet für die Suche an stark verunreinigten Plätzen oder Engstellen mit wenig Schwenkraum. Ein mit Eisen verunreinigter Platz ist sehr gut zu erkennen, wenn man den Detektor in den Allmetallmodus schaltet. Der Detektor wird ein richtiges Geräuschkonzert von sich geben. Hier hilft es die Empfindlichkeit herunter zu stellen oder eine kleine Suchspule zu verwenden.
Die meisten modernen Detektoren sind so genannte Motion-Detektoren mit VLF (Very Low Frequenz) mit Frequenzen zwischen ca. 4 kHz und über 20 kHz - einige Modelle sogar schon bis 100 kHz. Diese modernen Detektoren sind nun in der Lage ungünstige Bodeneffekte zu vermindern. Motion bedeutet Bewegung - und um ein Metallobjekt erkennen zu können, muss die Suchspule bewegt werden. Dies ist auch wichtig um eine Metallunterscheidung vorzunehmen.
Daneben gibt es auch Detektoren mit PI
(Pulsinduktionssystem) die Ihre Vorteile besonders bei starker
Bodenmineralisierung und Unterwasser zeigen aber nur eine eingeschränkte
oder gar keine Metallunterscheidung bzw. Ausblendung vornehmen können.
Sie möchten viel Geld sparen und einen
Metalldetektor selbst bauen - Kein Problem ...
Sehen Sie selbst:
Was kann der Detektor finden ?
Metall. Und hier alle Metalle und Objekte die
elektrisch leiten - magnetische und nichtmagnetische - aber auch Objekte die
evtl. metallhaltig sind und nicht nach Metall aussehen: Steine, Meteoriten,
nasses Gras, Mineralien, Holzkohle ...; Daneben gibt es magnetische
Eisenerze, schwarzer (magnetischer) Sand und Eisenobjekte, die so weitgehend
vom Rost zersetzt sind, dass sie nicht mehr elektrisch leiten. Wenn also von
Mineralisation (die oft den grössten Störfaktor beim Sondengehen bedeutet)
gesprochen wird, ist der Anteil an solchen Komponenten im Boden gemeint.
Moderne Detektoren können zwischen magnetischem (Eisen) und nicht
magnetischen Metallen unterscheiden. Auch können unerwünschte Metallarten
durch Diskriminierung / Metallausblendung von der Fundanzeige ausgeschlossen
werden.
Den Detektor mit der Suchspule in einem
leichten sichelförmigen Bogen, ständig von links nach rechts schwenkend und
wieder retour. Dabei immer auf einen gleichbleibenden Abstand von ca. 2-5 cm
von der Bodenoberfläche achten. Nicht zu schnell vorwärts gehen. Den
Suchbereich bei grösseren Flächen gut einteilen und auf jeden Fall nach
vorne und zur Seite die Suchfläche überlappen. Eine gute ergonomische
Einstellung des Detektors gewährt langes Sucherlebnis. Schnee und Süsswasser
stellen auch kein Hindernis für eine Suche dar. Suchspulen sind voll
vergossen und bis hinauf zum Anschluss an den Detektor kann auch in tiefere
Gewässer gesucht werden. Nur die Elektronikbox muss unbedingt vor
Feuchtigkeit geschützt werden.
Um nichts zu verpassen die
Schwenkgeschwindigkeit von links nach rechts nicht zu schnell angehen und
auch hier den Suchbereich überlappen. Selbstverständlich nach dem Graben und
Finden ;-)) das Grabungsloch wieder sauber verschliessen um niemanden - auch
nicht Tiere - zu gefährden.
Glückspilz David Booth findet fast 2000 Jahre alten
Goldschatz mit GARRETT ACE
Wie tief kann ich suchen und
finden ?
"Wie
tief geht der Detektor ....? Dies ist die meist gestellte Frage an uns.
Die Tiefenleistung eines Detektors wird von verschiedenen Faktoren bestimmt.
Bei Demonstrationen z.B. werden Lufttests vorgenommen, die einen schon ganz
guten Vergleich der verschiedenen Modelle ermöglichen. Die erreichte
Ortungstiefe im Lufttest bietet allerdings keine Garantie für die
Tiefenleistung im Boden. Hier "arbeitet" jeder Detektor anderes. Allerdings
sind die Unterschiede in der Tiefenleistung der verschiedenen Modelle und
Marken vernachlässigbar im 10 Prozent Bereich. Aus diesem Grund geben
seriöse Detektorhersteller selten Tiefenhinweise in ihren Prospekten an.
Deshalb sehen Sie bei uns Testwerte zu den verschiedenen Detektoren, die wir
selber ermittelt haben.
Viele Sucher wünschen sich lediglich eine
möglichst hohe Tiefenleistung. An vielen Suchorten lässt der Boden dies auch
zu - dort gibt es keine großen Behinderungen für die Ortungstiefe. Also
werden an diesen Stellen starke Detektoren mit großen Suchspulen benutzt.
Die Resultate sind oft sagenhaft. An Stellen mit viel Kleineisen an der
Oberfläche reagieren diese so ausgerüsteten Detektoren überhaupt nicht mehr,
sobald Eisen ausgeschaltet wird. Der Überdeckungseffekt holt uns hier wieder
ein. Es hat keinen Sinn, dort mit einem starken Detektor zu suchen. Viele
Sucher begreifen überhaupt nicht, was passiert und verstehen nicht, weshalb
sie so wenig finden. Ihr Detektor ist für diesen Platz einfach zu stark und
die Suchspule zu groß und erhält somit "überladene" Signale. Hier benötigt
man eine kleine Suchspule. 20 cm oder kleiner ist zu empfehlen. Verringern
Sie den Tiefenbereich bzw. die Empfindlichkeitseinstellung / Sensitivität
bis fast zum Minimum. Unvorstellbar für die meisten Sucher, aber es
funktioniert.
In extremen Fällen kann selbst der älteste
Detektor mit kleiner Spule und einer Diskrimination / Metallausblendung, die
fast bei 0 liegt, besser als ein falsch eingestellter Top-Detektor sein.
Tiefenleistung ist hier nicht gefragt, aber er ist in der Lage, 'durch den
"Schrott" zu schauen'.
Ein großer Tiefenbereich und eine hohe
Empfindlichkeit für kleine Gegenstände sind selten gleichzeitig zu bekommen.
In vielen Suchsituationen bringt der Gebrauch von Detektoren mit hoher
Empfindlichkeit und kleinen Suchspulen viel mehr Erfolg als der von
Detektoren mit großen Suchspulen und hoher Tiefenleistung. Halten wir als
Anhaltspunkt fest, dass die meisten Detektoren eine kleine einzelne Münze
von ca. 2-3 cm Durchmesser in bis zu 20-30 cm Tiefe aufspüren können. Eine
Coladose wird noch in bis zu 50 cm Tiefe gefunden und ein 20 Liter grosser
Benzinkanister in ca. 70 - 80 cm Tiefe. Also je grösser desto tiefer.
Eigentlich sind Detektoren in der Lage, ungehindert durch die am meisten
vorkommenden Minerale wie z.B. durch Quarz zu 'sehen'. Weißer
und gelber Strandsand besteht zum grössten
Teil auch aus Quarz. Wir sprechen jedoch hier
über
'Mineralisation' des Bodens, wenn wir die spezifischen
schweren Metalle meinen, die die Sicht des Detektors
behindern. Vor allem eisenhaltige Mineralien, wie das
stark magnetische Magnetit und Maghemit, behindern die Sicht des Detektors.
Die Höhe
des Tiefenverlustes hängt
stark von der Konzentration dieser
eisenhaltigen
Minerale ab.
Alle Detektoren verwenden für die Fundanzeige
einen akustische Anzeige. Viele davon auch eine optische Anzeige per LCD
Display. Ausreichend für eine gute Funktion ist eine Tonanzeige voll und
ganz. Leichter ist es für den Einsteiger den Detektor nach Display
einzustellen und zu bedienen. Auch eine Anzeige des Leitwerts der jeweiligen
Metallart kann nichts schaden und erspart oft unnötige Ausgrabungen. Alles
ist eine Ansichtssache. Wir meinen, beide Systeme haben Ihre
Berechtigung, wobei natürlich bei der Vielfalt der Einstellmöglichkeiten ein
Top-Detektor heute nicht mehr ohne Display auskommt. Und hier ist auch bei
einer Suche bei Nacht eine leichtere Justierung möglich.
Das ist von Land zu Land - von Bundesland zu
Bundesland - von Gemeinde zu Gemeinde - verschieden. Hier sollte man sich
immer vor dem Suchen erkundigen. Es gibt zu diesem Thema viel zu sagen und
manche machen eine Religion daraus. Der gesunde Menschenverstand ist der
wichtigste Partner des seriösen Sondengängers. Wir möchten alle viel Freude
und auch Erfolg an unserem Hobby haben. Und so sollten wir auch immer
handeln. Tabu sind natürlich alle Bodendenkmäler, Privatgrundstücke und
sonstige verbotene Gelände.
Thorsten Straub hat sich diesem Thema gewidmet
- Höchsten Respekt für diese Darstellung - dem ist von unserer Seite nichts
hinzuzufügen.
Wer Interesse hat kann sich hier einlesen: >
Rechtsinfo und Meinungen - Deutschland - Sondengehen
und mehr ...
Welchen Detektor soll ich kaufen ? Da können wir Ihnen nur bedingt helfen. Normales Gelände - Strand - Unterwasser ... Soweit einfach. Oder alles zusammen - Nein, das geht leider nicht. Gerade für Unterwassersuche benötigen Sie einen Spezialdetektor der druck- und wasserfest ist. Für die Landsuche ist ein guter Allrounddetektor für den Anfang die beste Wahl. Der mit Abstand meistverkaufte Detektor der Welt ist die GARRETT ACE Serie. Hier macht man nichts falsch. Und das zu einem Preis / Leistungsverhältnis das vor Jahren noch undenkbar war. Lassen Sie sich von uns telefonisch oder per Email beraten. Anfänger müssen unter Euro 250.- investieren um jahrelang Freude an diesem wunderbaren Hobby zu haben. Und später kann man immer noch "aufrüsten". Der Geldbeutel entscheidet auch mit. Und sich durch uns beraten zu lassen, kostet bis auf ein Telefongespräch oder eine Email nichts.
Hier einige Detektoren-Fachbegriffe und GARRETT Besonderheiten kurz erklärt ...
Motion - "Bewegung"
Größenmessung:
Einige GARRETT Besonderheiten im Überblick:
DSP - Onboard Chip
TV - Treasure Vision
TDM - True Depth Measure
PM - 20 % Power Master
AM-NM - All-Metal, Non-Motion Target I.D.
TSI - Target Size Imaging
GTA - Features
ST - Scan Track
Depth Multiplier with Eagle Eye
FDA – Frequency Domain Analysis
GTI-LCD
GTA-LCD
DISC
AGB
AMM
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TOS
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